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Distrikt 1880 – Jahreskonferenz

Rotary bringt die Welt auf die Bühne

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Rund 170 Rotarier trafen sich am vergangenen Samstag zum Abschluss des rotarischen Jahres in der Hofer Freiheitshalle. Die Mitglieder der 68 Clubs des rotarischen Distrikts 1880 kamen zu einer von zahlreichen Highlights gespickten Fest- sowie einer weichenstellenden Arbeitssitzung zusammen. Der eindrucksvolle Auftritt von 60 In- und Outbounds, Jugendliche, die gerade am rotarischen Jugendaustausch teilnehmen, war nur ein Höhepunkt der Veranstaltung.





Bereits die musikalische Eröffnung sowie Umrahmung der Festsitzung durch das Jugendsymphonieorchester der Hofer Symphoniker entlockte den rotarischen Gästen höchstes Lob für das „Glanzstück“ des kulturellen Hofs. Unter der Leitung von Benjamin Sebald begeisterten die jungen Künstlerinnen und Künstler mit Werken wie „The Last of the Mohicans“ oder Wagners „Großer Marsch“ aus Tannhäuser.

Zur diesjährigen Distriktkonferenz lud Dorothee Strunz, traditionell übergab sie in diesem Rahmen ihr auf ein Jahr begrenztes Amt als District Governor an Markus A. Denzel aus Leipzig. Der jährliche Ämterwechsel ist kennzeichnend für den Verband und ermöglicht stets neue Impulse und Ideen auch auf Führungsebene. Dorothee Strunz war die erste Frau des Distrikts 1880, die dieses Ehrenamt trug und erhielt dafür sowie für ihr bereits jahrelanges, umfassendes Engagement in der Region große Anerkennung. Landrat Dr. Oliver Bär kenne „kaum einen Menschen, der häufiger antreibt, auch außerhalb seines eigenen geschäftlichen Metiers, gerade im Bereich Bildung.“ Der Einsatz von Netzwerken wie Rotary sei von großer Bedeutung für die Weiterentwicklung der Region und ihrer Wirtschaft. „Entwicklung, ehrenamtliches Engagement und Einheit – dafür steht Rotary“, endete Bär sein Grußwort. Auch der britische Rotarier Brian Stoyel, angereist als Vertreter des US-amerikanischen Weltpräsidenten Rotarys, nannte Leidenschaft, Enthusiasmus und Bildung als die wesentlichen Grundzüge des Verbandes.

Freunde aus aller Welt – die Jugend macht es vor


Gerade im Bereich Jugendbildung setzt sich Rotary mit vereinten Kräften für weltweite Freundschaft und interkulturelles Verständnis ein. Auch 60 In- und Outbounds gestalteten die Distriktkonferenz in Hof mit – ausländische Jugendliche, die gerade einen Schüleraustausch in Deutschland machen, sowie deutsche Schüler, die bereits weltweit unterwegs waren, organisiert und finanziert über den rotarischen Jugendaustausch. In einem dreistündigen Percussion-Workshop mit Willi Melzer, Ensemble-Leiter bei den Hofer Symphonikern, übten die Jugendlichen aus aller Herren Länder am Vormittag zusammen einen Auftritt ein und begeisterten mit ihrer Fröhlichkeit, Aufgeschlossenheit und Freude auf der Bühne. Mit bewegenden Worten bedankten sich die Schüler für die rotarische Unterstützung und die ihnen ermöglichten Erfahrungen. Die gelebten Ziele des Austausch-Programms: Freundschaften zu schließen, fremde Kulturen zu erleben, eine fremde Sprache zu erlernen, ein neues Land zu entdecken, ein besseres Weltverständnis aufzubauen. Der Auftritt als Percussion-Gruppe zeigte, dass Musik und Rhythmus eine universale Sprache bilden und dass gerade Sprache wichtig ist, um Freundschaften und Zusammenhalt zu schaffen.

Auch zwei fachlich tiefgründige und wegweisende Festvorträge bereicherten das Kongressprogramm. Prof. Dr. Wolfgang Merkel, der unter anderem als Direktor der Abteilung „Demokratie und Demokratisierung“ am Wissenschaftszentrum für Sozialforschung Berlin fungiert, referierte zur provokanten Frage „Grenzen auf oder zu? – In welcher Demokratie leben wir?“. Die Verdichtung weltlicher Staatenbeziehungen durch Globalisierung und dass dadurch das Innere der Gesellschaft durchgeschüttelt sei, ließe die Ungleichheiten in allen OECD-Staaten ansteigen. Eine Herausforderung für Politik und Gesellschaft.

Im zweiten Festvortrag „Globalisierung – ein Thema für die Wirtschaft?“ beleuchtete Prof. Dieter Kempf, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e.V. und Präsident des Rotary Clubs Nürnberg-Reichswald, die Thematik aus volkswirtschaftlicher Perspektive. Er plädierte dafür, die Menschen von ihrem persönlichen Standpunkt abzuholen und von den Chancen der Globalisierung zu überzeugen. Dorothee Strunz bestätigte beide Vortragende insofern, dass Rotary als globalisierte Organisation alles daran setzen müsse, gestaltend und erklärend an den aktuellen Entwicklungen mitzuwirken, um Wohlstand für jeden Einzelnen zu ermöglichen.


Bianca Bauer-Stadler







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